Die „Corona Curriculi“ 2020 am Albert-Einstein-Gymnasium Reutlingen

28. Juli 2020

protokoll.jpg89 Abiturientinnen und Abiturienten des Abiturjahrgangs 2020 waren es, die zur Krönung ihrer Schullaufbahn (corona curriculi) nicht nur ihre Abiturzeugnisse, sondern im Rahmen der coronabedingt kleinen Feier auch jeweils eine Rose überreicht bekamen.

Getreu ihres Mottos „die Goldenen Zwanziger“ vergoldeten elf Schülerinnen und Schüler ihren Schulabschluss durch ganz besondere Leistungen.

Ein Spitzenabitur erreichte Marius Thomas mit einem Schnitt von 1,0. Er erhielt für seine Leistungen einen Stadtpreis und ein e-fellows Onlinestipendium, wurde für die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen und für seine herausragenden Leistungen zudem mit dem Mathematikpreis sowie einer Mitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet. Elena Horn, die ebenfalls einen Schnitt von 1,0 erreichte, das e-fellows Onlinestipendium erhielt und für die Studienstiftung vorgeschlagen wurde, krönte ihren Abschluss  durch den Erhalt des Scheffelpreises für ihre Glanzleistungen im Fach Deutsch.

Über einen Abiturschnitt bis 1,5 und damit auch den Stadtpreis der Stadt Reutlingen durften sich zudem Lionel Chambon, Armin Humic, Paul Ruhrberg, Celine Trinh, Jette Widmer und Konstantin Zeck freuen. Diese sechs wurden ebenso mit dem e-fellows Onlinestipendium bedacht.
Für Höchstleistungen im naturwissenschaftlichen Bereich erhielt außerdem Armin Humic den Ferry-Porsche-Preis für Mathematik und Physik, Jette Widmer wurde mit einer Mitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft belohnt und Paul Ruhrbergs Leistung wurde mit dem Physikpreis gewürdigt. Im Fach Chemie brillierten Maximilian Henes und Patrick Inci, die hierfür mit dem Chemiepreis ausgezeichnet wurden.
Auszeichnungen für die Geisteswissenschaften nahmen Lionel Chambon und Celine Trinh entgegen. Lionel Chambon wurde für seine Brillanz im Fach Geschichte mit dem Reutlinger Geschichtspreis bedacht und für die Studienstiftung vorgeschlagen, Celine Trinh durfte sich über den Vorschlag für die Studienförderung des Cusanuswerks (katholische Religion) freuen. Zudem legten Lionel Chambon, Tabea Eberhard, Sara Hedrich, Elena Horn, Vanessa Mejias-Montalban, Celine Trinh und Tobian VanPeteghem mit großem Erfolg das Internationale Abitur Baden-Württemberg im Fach Geschichte ab.

Allen Abiturientinnen und Abiturienten attestierte Schulleiter Dr. Günter Ernst herausragende Leistungen im Aushalten von Frustration und der Fähigkeit, flexibel auf schnell wechselnde Anforderungen zu reagieren: Aufgaben, die die Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs 2020 aufgrund des „Corona Handikaps auf der Zielgeraden“ noch zusätzlich zu bewältigen hatten.

In diesem Sinne wünscht die Schulleitung den „goldenen Zwanzigern“ stellvertretend für die gesamte Schulgemeinschaft, dass diese frei nach Schulz von Thun auch weiterhin so erfolgreich zum Gelingen des Ganzen beitragen, von dem sie ein Teil sind, und auch zum Gelingen des Ganzen, das sie selbst sind.

Von: Daphne Freygang



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Kategorie: Tagebuch